Schätzungen auf Basis funktionaler Größen

Das Schätzen von entscheidungsrelevanten Basisgrößen kann bei richtiger Durchführung den Management- und Software-Entscheidungsprozess positiv unterstützen.
Hierzu können unterschiedlichste Schätzgrößen Berücksichtigung finden. So können beispielsweise Klassifizierungen von Projekten durchgeführt oder aber auch Erfahrungskurven ermittelt werden.
Einen weiteren Ansatzpunkt bilden die Schätzungen auf Basis differenter funktionaler Größen. Hierdurch wird es möglich, konkrete projektspezifische Faktoren zu identifizieren und zu adjustieren.
Darauf aufbauend können frühzeitig, meist schon vor der eigentlichen Implementierung des Softwareprogramms projektspezifische Kennzahlen geschätzt und analysiert werden.
Die Genauigkeit der Schätzung hängt natürlich von bestimmten Einflussfaktoren ab. Einen wesentlichen Einflussfaktor bildet daher der Stand des Softwarelebenszyklusses. Je weiter dieser voranschreitet, desto geringer wird die Streuung und damit die Ungenauigkeit der Schätzergebnisse.

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Die obige Abbildung verdeutlicht diesen Zusammenhang der Streuung mit dem Stand des Softwarelebenszyklusses.
Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, gibt es im Verlauf des Softwareentwicklungsprozesses, ausgehend von der Analysephase, über die Designphase bis hin zur Implementierungsphase eine Schätzwertverbesserungsmöglichkeit. Das heißt, je weiter der Software-Entwicklungsprozess voranschreitet, desto genauer werden in der Regel die verschiedenen Schätzwerte.

Klassifizierung der Projektgröße

Ermittlung der Erfahrungskurve

Schätzung auf Basis empirischer Daten

 

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Copyright (c) 2012 Dipl.-Wirt.-Inform. Dennis A. Winkler, Stand: 02.07.2012
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